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Schwimmbad selber bauen

So bauen Sie sich Ihr eigenes Schwimmbecken selbst:
Nach eingehender Planung und Festlegung des Standortes, der Größe und der Ausstattung ihres Schwimmbades kann man mit der Errichtung beginnen. Die Platzierung der Technik (Technikschacht, Technikraum, Garage oder Keller unterhalb des Wasserspiegels) ist dabei mit einzukalkulieren. Eine Abstimmung mit der örtlichen Baubehörde ist ebenso ratsam und teilweise unabdingbar. Zu Fragen in Bezug auf die geologischen Bodenbeschaffenheiten sowie zur Statik sollte ein Baufachmann zu Rate gezogen werden.

Die folgenden Punkte dienen nur als ein kurzer unverbindlicher Ablaufplan:

1. Aushub der Baugrube für die Bodenplatte
Beim Aushub der Baugrube sollte darauf geachtet, das aussreichend Freiraum für die Arbeiten (Abdichtung, Aussenverohrung etc) um das Becken gegeben ist. Dazu sollte man mind. 60 cm Platz zwischen späterer Beckenwand und Erdreich haben.

Aushub Baugrube

2. Herstellung der Bodenplatte mit Bewehrungsmatten
Als Grundlage unter der Bodenplatte sollte eine Sauberkeitsschicht hergestellt werden. Die Bodenplatte wird überlicherweise mit 2 Lagen Bewehrungsmatten versehen und anschließend mit Beton vergossen (bspw. mit einer Betonpumpe mit Frischbeton).

Anschließend sollte die Bodenplatte geglättet werden, da Unebenheiten später durch die Folie sichtbar wären.In die Bodenplatte wird der Bodenablauf mit Rohr einbetoniert. Sollte ein Technikschacht neben dem Becken mit erstellt werden sollte ein Pumpensumpf / Sickerschacht mit eingearbeitet werden.

Bodenplatte

3. Stellen der Wände
Beim Selbstbau werden hier meist Betonschalsteine verwendet. Es ist aber auch möglich Styroporsteine oder Betonfertigelemente einzusetzen. Aufwendiger ist das komplette Einschalen der Wände mit Schaltafeln.

Die einzelnen Vor- und Nachteile der einzelnen Systeme sollte man vor Baubeginn abwägen und ggf. mit einem Fachberater absprechen.

Stellen der Wände

4. Einbringen / Abschalen der Einbauteile
Bevor die Wände des Pools betoniert werden, sollten alle Einbauteile eingebracht werden. Bitte beachten Sie die einzelnen Hinweise dazu unter "Einbauteile".

Die Planung der einzelnen Positionen können wir auf Wunsch für Sie übernehmen und entsprechende Zeichnungen anfertigen. Öffnungen um die Einbauteile müssen vor dem Ausbetonieren mit Schalbrettern oder Bauschaum abgedichtet werden.

Einbauteile

5. Befüllen und Verspachteln der Wände
Wenn alle Einbauteile eingebracht sind werden die Wände mit Beton gefüllt. Anschließend sollten die Wände (bei Betonschalsteinen und Styroporsteinen) vollflächig oder nach Bedarf verspachtelt werden, um alle Fugen und Unebeheiten auszugleichen.

Die Einbauteile sollten dabei bündig angearbeitet werden. Der Beton benötigt ca. 28 Tage Austrocknungszeit, in dieser Zeit können aber weitere Arbeitsschritte geplant und durchgeführt werden.

Wandfüllung

6. Aussenverrohrung
Für die Verrohrung vom Becken zum Technikraum eignet sich am besten Flexschlauch, welcher mind. 80 cm tief im frostfreien Bereich verlegt wird. Die Leitungen sollten generell in ein Sandbett gelegt werden.

Bei der Verlegung muss darauf geachtet werden das alle Leitungen im Gefälle zum Technikschacht bzw. Übergabeschacht gelegt werden. Zum Verkleben beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Verklebung von PVC- und Flexrohr mit Tangit.

Aussenverrohrung

7. Einbringen der Folie
Egal ob Einhängefolie oder Vor-Ort geschweißte Folie muss als Trennlage zwischen Wand / Boden und Folie ein Unterlegvlies angebracht werden. Bei der Einhängefolie wird auf dem Beckenkopf die Keilbiese befestigt, dann das Trennflies angebracht und anschließend die Folie eingehangen.

Bei der geschweißten Folie werden die Folienverbundbleche am Beckenkopf, ggf. an der Treppe, befestigt und dann das Unterlegvlies aufgeklebt. Anschließend wird die Folie Vor-Ort auf die Beckengeometrie zugeschnitten und im Becken verschweißt.

Bei beiden Systemen werden anschließend Wasser in das Becken gelassen, die Folie am Boden faltenfrei gezogen und der Bodenablauf abgeflanscht. Um die anderen Einbauteile sauber abzuflanschen wird der Wasserstand jeweils bis unter die Einbauteile erhöht und Flansche inkl. Dichtung montiert.

Um Schäden zu vermeiden sollte auch bei der Montage die Folie nicht zu lange (mehrere Tage) der UV Strahlung ohne Wasser ausgesetzt sein.

Folienverlegung

8. Installation der Technik und Filteranlage
Hierbei sind die mitgelieferten Bedienungsanleitungen des jeweiligen Herstellers zu beachten. Die Pumpe wird an der Saugseite mit den Leitungen vom Bodenablauf und den Skimmern verbunden und auf der Druckseite wird das 6-Wegeventil angeschlossen.

An das 6-Wege-Ventil wird die Rückspülleitung, Zu- und Ablauf vom Sandfilter und der Rücklauf zum Becken angeschlossen. In den Rücklauf des Beckens können bspw. die UV-C Lampe, eine Chlordosierschleuse / Dosieranlage oder auch die Schwimmbadheizung mit an den Kreislauf angeschlossen werden.

Der Anschluß der elektrischen Bauteile sowie die Auslegung der Leitungsquerschnitte sollte durch eine Elektrofachkraft vorgenommen werden.

Technikinstallation

9. Inbetriebnahme
Kontrollieren Sie alle Verschraubungen und Verschlüsse. Sollte das Becken noch nicht komplett mit Wasser gefüllt sein, tun Sie dies jetzt. Füllen Sie die entsprechende Menge Sand in den Sandfilter und befüllen Sie den Filterbehehälter anschließend mit Wasser (6-Wege-Ventil auf geschlossen stellen).

Danach öffnen Sie alle für den Kreislauf des Beckenwassers zuständigen Kugelhähne und stellen das 6-Wege-Ventil auf "Filtern". Schalten Sie das 6-Wege-Ventil niemals im Pumpenbetrieb! Starten Sie nun den Filterbetrieb (Zuschalten Pumpe / Einschalten über Poolsteuerung) und vergewissern Sie sich, dass alle Anschlüsse und Leitungen dicht sind.

Je nach Anlage schalten sie nun die jeweiligen Komponenten z.B. der Dosieranlage zu.

Der Ablauf dient als Baubeispiel! Jedes Bauvorhaben sollte daher individuell abgestimmt werden.

Wir übernehmen keinerlei Verantwortung und Haftung für Verluste, Schäden oder Kosten, die sich aus fehlerhafter Installation, unsachgemäßem Betrieb sowie falscher Verwendung und Wartung ergeben oder in irgendeiner Weise damit zusammenhängen.

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Schwimmbad selber bauen

So bauen Sie sich Ihr eigenes Schwimmbecken selbst:
Nach eingehender Planung und Festlegung des Standortes, der Größe und der Ausstattung ihres Schwimmbades kann man mit der Errichtung beginnen. Die Platzierung der Technik (Technikschacht, Technikraum, Garage oder Keller unterhalb des Wasserspiegels) ist dabei mit einzukalkulieren. Eine Abstimmung mit der örtlichen Baubehörde ist ebenso ratsam und teilweise unabdingbar. Zu Fragen in Bezug auf die geologischen Bodenbeschaffenheiten sowie zur Statik sollte ein Baufachmann zu Rate gezogen werden.

Die folgenden Punkte dienen nur als ein kurzer unverbindlicher Ablaufplan:

1. Aushub der Baugrube für die Bodenplatte
Beim Aushub der Baugrube sollte darauf geachtet, das aussreichend Freiraum für die Arbeiten (Abdichtung, Aussenverohrung etc) um das Becken gegeben ist. Dazu sollte man mind. 60 cm Platz zwischen späterer Beckenwand und Erdreich haben.

Aushub Baugrube

2. Herstellung der Bodenplatte mit Bewehrungsmatten
Als Grundlage unter der Bodenplatte sollte eine Sauberkeitsschicht hergestellt werden. Die Bodenplatte wird überlicherweise mit 2 Lagen Bewehrungsmatten versehen und anschließend mit Beton vergossen (bspw. mit einer Betonpumpe mit Frischbeton).

Anschließend sollte die Bodenplatte geglättet werden, da Unebenheiten später durch die Folie sichtbar wären.In die Bodenplatte wird der Bodenablauf mit Rohr einbetoniert. Sollte ein Technikschacht neben dem Becken mit erstellt werden sollte ein Pumpensumpf / Sickerschacht mit eingearbeitet werden.

Bodenplatte

3. Stellen der Wände
Beim Selbstbau werden hier meist Betonschalsteine verwendet. Es ist aber auch möglich Styroporsteine oder Betonfertigelemente einzusetzen. Aufwendiger ist das komplette Einschalen der Wände mit Schaltafeln.

Die einzelnen Vor- und Nachteile der einzelnen Systeme sollte man vor Baubeginn abwägen und ggf. mit einem Fachberater absprechen.

Stellen der Wände

4. Einbringen / Abschalen der Einbauteile
Bevor die Wände des Pools betoniert werden, sollten alle Einbauteile eingebracht werden. Bitte beachten Sie die einzelnen Hinweise dazu unter "Einbauteile".

Die Planung der einzelnen Positionen können wir auf Wunsch für Sie übernehmen und entsprechende Zeichnungen anfertigen. Öffnungen um die Einbauteile müssen vor dem Ausbetonieren mit Schalbrettern oder Bauschaum abgedichtet werden.

Einbauteile

5. Befüllen und Verspachteln der Wände
Wenn alle Einbauteile eingebracht sind werden die Wände mit Beton gefüllt. Anschließend sollten die Wände (bei Betonschalsteinen und Styroporsteinen) vollflächig oder nach Bedarf verspachtelt werden, um alle Fugen und Unebeheiten auszugleichen.

Die Einbauteile sollten dabei bündig angearbeitet werden. Der Beton benötigt ca. 28 Tage Austrocknungszeit, in dieser Zeit können aber weitere Arbeitsschritte geplant und durchgeführt werden.

Wandfüllung

6. Aussenverrohrung
Für die Verrohrung vom Becken zum Technikraum eignet sich am besten Flexschlauch, welcher mind. 80 cm tief im frostfreien Bereich verlegt wird. Die Leitungen sollten generell in ein Sandbett gelegt werden.

Bei der Verlegung muss darauf geachtet werden das alle Leitungen im Gefälle zum Technikschacht bzw. Übergabeschacht gelegt werden. Zum Verkleben beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Verklebung von PVC- und Flexrohr mit Tangit.

Aussenverrohrung

7. Einbringen der Folie
Egal ob Einhängefolie oder Vor-Ort geschweißte Folie muss als Trennlage zwischen Wand / Boden und Folie ein Unterlegvlies angebracht werden. Bei der Einhängefolie wird auf dem Beckenkopf die Keilbiese befestigt, dann das Trennflies angebracht und anschließend die Folie eingehangen.

Bei der geschweißten Folie werden die Folienverbundbleche am Beckenkopf, ggf. an der Treppe, befestigt und dann das Unterlegvlies aufgeklebt. Anschließend wird die Folie Vor-Ort auf die Beckengeometrie zugeschnitten und im Becken verschweißt.

Bei beiden Systemen werden anschließend Wasser in das Becken gelassen, die Folie am Boden faltenfrei gezogen und der Bodenablauf abgeflanscht. Um die anderen Einbauteile sauber abzuflanschen wird der Wasserstand jeweils bis unter die Einbauteile erhöht und Flansche inkl. Dichtung montiert.

Um Schäden zu vermeiden sollte auch bei der Montage die Folie nicht zu lange (mehrere Tage) der UV Strahlung ohne Wasser ausgesetzt sein.

Folienverlegung

8. Installation der Technik und Filteranlage
Hierbei sind die mitgelieferten Bedienungsanleitungen des jeweiligen Herstellers zu beachten. Die Pumpe wird an der Saugseite mit den Leitungen vom Bodenablauf und den Skimmern verbunden und auf der Druckseite wird das 6-Wegeventil angeschlossen.

An das 6-Wege-Ventil wird die Rückspülleitung, Zu- und Ablauf vom Sandfilter und der Rücklauf zum Becken angeschlossen. In den Rücklauf des Beckens können bspw. die UV-C Lampe, eine Chlordosierschleuse / Dosieranlage oder auch die Schwimmbadheizung mit an den Kreislauf angeschlossen werden.

Der Anschluß der elektrischen Bauteile sowie die Auslegung der Leitungsquerschnitte sollte durch eine Elektrofachkraft vorgenommen werden.

Technikinstallation

9. Inbetriebnahme
Kontrollieren Sie alle Verschraubungen und Verschlüsse. Sollte das Becken noch nicht komplett mit Wasser gefüllt sein, tun Sie dies jetzt. Füllen Sie die entsprechende Menge Sand in den Sandfilter und befüllen Sie den Filterbehehälter anschließend mit Wasser (6-Wege-Ventil auf geschlossen stellen).

Danach öffnen Sie alle für den Kreislauf des Beckenwassers zuständigen Kugelhähne und stellen das 6-Wege-Ventil auf "Filtern". Schalten Sie das 6-Wege-Ventil niemals im Pumpenbetrieb! Starten Sie nun den Filterbetrieb (Zuschalten Pumpe / Einschalten über Poolsteuerung) und vergewissern Sie sich, dass alle Anschlüsse und Leitungen dicht sind.

Je nach Anlage schalten sie nun die jeweiligen Komponenten z.B. der Dosieranlage zu.

Der Ablauf dient als Baubeispiel! Jedes Bauvorhaben sollte daher individuell abgestimmt werden.

Wir übernehmen keinerlei Verantwortung und Haftung für Verluste, Schäden oder Kosten, die sich aus fehlerhafter Installation, unsachgemäßem Betrieb sowie falscher Verwendung und Wartung ergeben oder in irgendeiner Weise damit zusammenhängen.

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