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Pool-Salzelektrolyse – Chlor aus Salz, mit und ohne Aufsalzung
Sauberes Poolwasser ganz ohne Hantieren mit Chlorprodukten. Eine Salzelektrolyse erzeugt das Desinfektionsmittel direkt aus gewöhnlichem Salz – vollautomatisch und kontinuierlich. Das Ergebnis ist weiches, hautfreundliches Wasser ohne stechenden Chlorgeruch.
FKB führt das komplette Spektrum: von der kompakten Salzelektrolyse für den privaten Pool über salzarme Low-Salt- und Membranzellen-Systeme bis zu Komplettanlagen mit integrierter pH-Regelung – von Bayrol, Zodiac eXO iQ, Mr. Pure, Elite Connect und weiteren führenden Herstellern.
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Inhalt: 25 kg (0,95 € / 1 kg)
So funktioniert die Salzelektrolyse
Dem Beckenwasser wird Salz (Natriumchlorid) in geringer Konzentration zugesetzt. In der Elektrolysezelle der Anlage wird das im Wasser gelöste Salz unter Strom aufgespalten und es entsteht aktives Chlor, das Bakterien, Viren und Algen zuverlässig abtötet. Anschließend verbindet sich das Chlor wieder zu Salz – ein geschlossener Kreislauf, in dem das Salz praktisch nicht verbraucht wird.
Die Desinfektion läuft damit kontinuierlich und vollautomatisch ab, ganz ohne Lagerung und Dosierung fertiger Chlorprodukte. Salz wird nur einmal bei der Erstbefüllung zugegeben und gelegentlich nachgefüllt, wenn durch Rückspülen oder Verdunstung Wasser verloren geht.
| Schritt | Reaktion im Wasser |
|---|---|
| 1. Chlor-Erzeugung an der Zelle | aus gelöstem Salz entsteht Chlor (Cl2) |
| 2. Desinfektion | Chlor bildet hypochlorige Säure (HOCl) und oxidiert Keime |
| 3. Rückbildung | die Reaktionsprodukte verbinden sich wieder zu Salz (NaCl) und Wasser |
Die Salzkonzentration bleibt dabei nahezu konstant – das ist der entscheidende Vorteil gegenüber der klassischen Chlordosierung.
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Mit oder ohne Aufsalzung – zwei Prinzipien
FKB bietet beide gängigen Bauarten an. Welche passt, hängt von Pool, Wunsch nach „Salzwasser-Feeling" und Materialien der Einbauteile ab:
- Mit Aufsalzung (direkte Elektrolyse): Das Becken selbst wird leicht aufgesalzt, die Zelle sitzt im Umwälzkreislauf und erzeugt das Chlor direkt im Poolwasser. Spürbar weiches „Salzwasser-Gefühl". Details im Ratgeber Chlor aus Salzelektrolyse (direkt).
- Ohne Aufsalzung (indirekte / Low-Salt-Verfahren): Das Salz bleibt in einem separaten Vorratsbehälter bzw. die Anlage arbeitet salzarm – das Beckenwasser wird kaum oder gar nicht aufgesalzt. Ideal, wenn salzempfindliche Materialien geschützt werden sollen. Details im Ratgeber Chlor aus Salzelektrolyse (indirekt).
Ihre Vorteile auf einen Blick
- weiches, hautfreundliches Wasser ohne stechenden Chlorgeruch
- kein Kauf, Transport und keine Lagerung von Chlorprodukten
- kontinuierliche, gleichmäßige Desinfektion – konstanter Chlorwert
- geringe laufende Kosten, da Salz im Kreislauf erhalten bleibt
- weniger Hautreizungen und gerötete Augen als bei Überdosierung
- voll automatisierbar, ideal in Kombination mit pH- und Redox-Regelung
Salzbedarf und Salzkonzentration
Für die direkte Elektrolyse wird das Becken auf eine niedrige Salzkonzentration eingestellt – deutlich weniger als Meerwasser, daher kaum als „salzig" wahrnehmbar:
| Empfohlene Salzkonzentration (direkt) | ca. 4–6 kg Salz je m³ Wasser |
| Vergleich Meerwasser | rund 5- bis 6-mal höher |
| Salz-Typ | spezielles, hochreines Elektrolyse-Salz (z. B. 25-kg-Sack) |
| Nachsalzen | nur bei Wasserverlust (Rückspülen, Verdunstung, Frischwasser) |
| Low-Salt / salzarm | arbeitet mit einem Bruchteil der Salzmenge |
Anlagentypen im FKB-Programm
| Typ | Kurzbeschreibung | Beispiele aus unserem Sortiment |
|---|---|---|
| Salzelektrolyse (mit Aufsalzung) | klassische Zelle im Umwälzkreislauf, weiches Salzwasser-Gefühl | Bayrol Automatic SALT, Zodiac eXO iQ, Elite / Energy Connect CellGuard, Mr. Pure |
| Salzarm / Low Salt | deutlich reduzierte Salzmenge, schont Material | B-Clear Inverter Low Salt |
| Membranzellen-Elektrolyse | getrennte Sole, Becken wird nicht aufgesalzt | MZE SMART, Membrano EC |
| Hydrolyse & Ionisierung | kombinierte Desinfektion für besonders chlorarme Pflege | AQUASCENIC, OXILIFE, BIONET, HIDRONISER |
| Komplettsysteme | All-in-One: Elektrolyse plus Mess- und Regeltechnik | Watercom VITALIA, Watercom ecoLine, Inline DUO / TRIO |
Auswahl und Beratung
Die passende Anlagengröße richtet sich nach Beckenvolumen, Umwälzleistung und Nutzung. Für die vollautomatische Wasserpflege empfiehlt sich die Kombination mit einer Mess- und Regeltechnik nach DIN 19643, die pH- und Chlor-/Redox-Wert überwacht. Gern beraten wir Sie persönlich zur passenden Anlage.
Hinweis zu salzhaltigem Wasser: Bei aufgesalzten Becken sollten salzbeständige Einbauteile (z. B. hochwertiger Edelstahl V4A / 1.4571) verwendet werden, die der erhöhten Chloridbelastung standhalten. Wer das vermeiden möchte, wählt ein salzarmes oder ein Membranzellen-System – dann bleibt das Beckenwasser nahezu salzfrei.
Eine Übersicht aller Verfahren bietet unser Infoportal Desinfektionsmethoden. Weitere Dosier- und Pflegelösungen finden Sie unter Dosieranlagen.
Kristallklares, weiches Wasser
Einfaches Aufsalzen mit Pool-Salz
Hautfreundliches Badegefühl
Fragen & Antworten: Pool-Salzelektrolyse
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Wie funktioniert eine Salzelektrolyse-Anlage?
Dem Wasser wird Salz zugesetzt. In der Elektrolysezelle wird daraus unter Strom aktives Chlor erzeugt, das Keime und Algen abtötet und sich anschließend wieder zu Salz verbindet. So entsteht das Desinfektionsmittel vollautomatisch und kontinuierlich direkt im Kreislauf – ohne Hantieren mit Chlorprodukten. -
Wie viel Salz braucht mein Pool?
Bei der direkten Elektrolyse liegt die empfohlene Konzentration bei etwa 4–6 kg Salz je m³ Wasser – rund fünf- bis sechsmal weniger als Meerwasser. Salz wird einmal bei der Erstbefüllung zugegeben und nur nachgefüllt, wenn durch Rückspülen oder Verdunstung Wasser verloren geht. Low-Salt- und Membranzellen-Systeme kommen mit deutlich weniger aus. -
Schmeckt oder riecht das Wasser nach Salz?
Nein. Die Salzkonzentration ist so niedrig, dass sie kaum wahrnehmbar ist. Das Wasser wirkt weich und angenehm, der typische stechende Chlorgeruch entfällt, weil kein Chlor überdosiert wird. -
Was bedeutet „mit und ohne Aufsalzung"?
Mit Aufsalzung (direkte Elektrolyse) wird das Beckenwasser leicht gesalzen, die Zelle erzeugt das Chlor direkt im Pool – mit weichem Salzwasser-Gefühl. Ohne Aufsalzung (indirekte bzw. Low-Salt-Verfahren) bleibt das Becken nahezu salzfrei, das Salz wird separat bevorratet oder die Anlage arbeitet salzarm. Beide Bauarten führen wir. -
Ist Salzwasser schädlich für Pool, Folie und Technik?
Bei der niedrigen Konzentration ist das Wasser materialschonend. Bei aufgesalzten Becken sollten jedoch salzbeständige Einbauteile eingesetzt werden, etwa hochwertiger Edelstahl V4A (1.4571), der der erhöhten Chloridbelastung standhält. Wer das vermeiden will, wählt ein salzarmes oder Membranzellen-System. -
Salzelektrolyse oder klassisches Chlor – was sind die Vorteile?
Die Salzelektrolyse erzeugt das Chlor selbst und liefert einen gleichmäßigen, konstanten Desinfektionswert. Sie spart Kauf, Transport und Lagerung von Chemie, sorgt für weiches Wasser und ist im Betrieb sehr wirtschaftlich, da das Salz im Kreislauf erhalten bleibt. -
Welche Anlage passt zu welcher Pool-Größe?
Die Auslegung richtet sich nach Beckenvolumen, Umwälzleistung und Nutzung. Für kleinere private Pools eignen sich kompakte Geräte wie Inline SOLO oder Mr. Pure, für größere oder anspruchsvolle Anlagen skalierbare Systeme wie eXO iQ, Energy Connect oder Komplettlösungen mit integrierter Regelung. Wir beraten Sie gern zur passenden Größe. -
Wie viel Wartung braucht die Elektrolysezelle?
Moderne Zellen reinigen sich durch Umpolung weitgehend selbst und sind dadurch wartungsarm. Empfehlenswert sind eine regelmäßige Sichtprüfung sowie die gelegentliche Kalibrierung der Mess-Sensoren bei Anlagen mit pH-/Redox-Regelung. Wir bieten dafür passendes Zubehör und Wartungsverträge an.