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Sunny Flex, Flexible EPDM-Solarabsorber für die Schwimmbadbeheizung
Der Sunny Flex ist ein hochwertiger, unverglaster EPDM-Solarabsorber zur direkten Beckenwassererwärmung. Das flexible Bahnenmaterial passt sich nahezu jeder Dachform an, Schrägdächer, Flachdächer, Garagenflächen, sogar vertikale Mauerflächen lassen sich als Absorberfläche nutzen. Der Sunny Flex erschließt damit Solarflächen, an denen starre Plattenkollektoren scheitern. FKB plant und installiert Sunny-Flex-Anlagen seit über zwanzig Jahren als wirtschaftliche Solarergänzung zur Wärmepumpe oder als eigenständige Saisonheizung für Freibecken in sonnigen Lagen.
Das Funktionsprinzip ist denkbar simpel und damit wartungsarm: Beckenwasser wird im Umwälzbetrieb über eine Solar-Sekundärpumpe durch das EPDM-Röhrenprofil der Absorber gepumpt, dort von der Sonneneinstrahlung erwärmt und anschließend ins Becken zurückgeführt. Ein Differenztemperaturregler vergleicht laufend die Kollektor- mit der Beckenwassertemperatur und schaltet die Pumpe nur dann ein, wenn der Absorber tatsächlich Wärme liefert. Bei optimalen Einstrahlungsbedingungen erreicht ein EPDM-Absorber Wirkungsgrade von 50 bis 70 Prozent und kann das Beckenwasser um bis zu 30 Kelvin gegenüber der Umgebungstemperatur erwärmen — bei null Brennstoffkosten und minimalem Stromaufwand für die Pumpe.
Sunny Flex ist als langlebige Komplettlösung konzipiert: hochwertiges EPDM-Material mit extrem hoher UV- und Witterungsbeständigkeit, materialgerechte Verarbeitung der Bahnen, schraubenfreie Montage per Spezialkleber Mastic. Die Lebensdauer beträgt bei fachgerechter Verlegung erfahrungsgemäß zwölf bis fünfzehn Jahre und liegt damit am oberen Ende dessen, was die Branche für unverglaste Absorber ausweist. In der FKB-Auslegung wird der Absorber immer als Bypass-System mit eigener Sekundärpumpe und Solar-Differenztemperaturregler ausgeführt, niemals direkt im Hauptkreislauf des Filtersystems, weil das Beckenwasser bei abgeschalteter Solaranlage sonst durch die kalten Absorberbahnen geleitet würde.
Technische Vorteile des Sunny-Flex-Absorbers
Die Konstruktion des Sunny Flex unterscheidet sich in mehreren Detail-Punkten von einfachen EPDM-Matten anderer Hersteller. Das ist im Markt der Solarabsorber kein Marketing-Kosmetik, sondern relevant für die Wirtschaftlichkeit über die Lebensdauer.
Röhrenprofil mit halbem Strömungsweg
Das Röhrenprofil verteilt das Beckenwasser auf eine große aktive Absorberoberfläche bei gleichzeitig geringem Strömungswiderstand. Der Strömungsweg ist gegenüber konventionellen Schlangenabsorbern halbiert. Das spart Pumpenenergie und verbessert den Wirkungsgrad messbar.
EPDM in Premium-Qualität
EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk) ist extrem UV- und ozonbeständig, übersteht Frost und Hitze ohne Versprödung und ist chemisch verträglich mit chloriertem und salzwasserchloriertem Beckenwasser. Sunny Flex setzt eine Premium-EPDM-Mischung mit Carbon-Black-Anteil ein.
Sichtstreifen und harmonische Optik
Die Sichtstreifen zwischen den Absorberbahnen sorgen für ein ruhiges, gleichmäßiges Erscheinungsbild auf der Dachfläche. Die Bahnenbreite ist an gängige Dachziegel-Formate angepasst, sodass kaum unschöne Kanten oder Reststücke entstehen, wichtig für Architektenobjekte und sichtbare Dachflächen.
Schraubfreie Montage mit Mastic
Sunny Flex wird mit dem Spezialkleber Mastic verklebt — ohne Bohrungen, ohne Dachhaken, ohne Eingriff in die Dachhaut. Dadurch bleibt die Dachgarantie des Dachdeckers in den meisten Fällen unberührt. Für Schrägdächer existieren zusätzlich klemmbare Halter ohne Dachdurchdringung.
Abstandshalter gegen Verrutschen
Zwischen den Absorberbahnen sind Abstandshalter eingearbeitet, die das Verrutschen während der Aushärtungsphase des Klebers verhindern. Das beschleunigt die Verlegung erheblich und reduziert Montagefehler. Ein Zwei-Mann-Team verlegt etwa 30 bis 50 Quadratmeter pro Tag.
Schnelle Amortisation
Bei mittelgroßen Freibecken um 50 Kubikmeter und einer ausreichend dimensionierten Absorberfläche von rund 30 Quadratmetern liegt die Amortisationszeit gegenüber Elektroheizung oder Gas-Durchlauferhitzer typisch bei drei bis fünf Saisons. Der Solarbeitrag ist anschließend energetisch kostenlos.
Auslegung, wie viel Absorberfläche braucht Ihr Becken?
Die FKB-Standardregel für die Dimensionierung eines unverglasten EPDM-Absorbers lautet: Die Absorberfläche entspricht 50 bis 80 Prozent der Wasseroberfläche des Beckens. Die genaue Größe richtet sich nach Beckenvolumen, gewünschter Solar-Eindeckungsquote und Dachausrichtung. Für ein typisches Familienschwimmbad von acht mal vier Metern Wasseroberfläche bedeutet das eine Absorberfläche zwischen 16 und 26 Quadratmetern. Bei optimaler Südausrichtung und 30 Grad Dachneigung wird die obere Hälfte des Korridors empfohlen, bei reiner Flachdachverlegung oder ungünstigerer Ausrichtung tendiert die Auslegung Richtung 80 Prozent oder darüber hinaus.
Die Durchflussmenge durch den Absorber liegt im Auslegungsoptimum bei 30 bis 50 Litern pro Stunde und Quadratmeter Kollektorfläche. Bei einem 20-Quadratmeter-Absorber sind das 600 bis 1.000 Liter pro Stunde, eine Solarsekundärpumpe mit 0,8 bis 1,2 Kubikmeter pro Stunde reicht für die meisten privaten Anlagen vollständig aus und arbeitet mit Stromaufnahmen zwischen 60 und 120 Watt. Über eine sechsmonatige Saison summiert sich der Pumpenstromverbrauch auf rund 100 bis 200 Kilowattstunden, was den wirtschaftlichen Vorsprung gegenüber einer reinen Wärmepumpenheizung deutlich macht.
| Beckengröße | Wasseroberfläche | Sunny-Flex-Absorber empfohlen | Erwartete Beckentemperatur-Erhöhung |
|---|---|---|---|
| 4 × 8 m kompakt | 32 m² | 16–22 m² | 4–6 K über Umgebung |
| 4 × 10 m Standard | 40 m² | 20–28 m² | 4–7 K über Umgebung |
| 5 × 12 m groß | 60 m² | 30–42 m² | 5–7 K über Umgebung |
| Architekturbecken individuell | nach Plan | 50–80 % der Wasserfläche | nach Standort und Dachausrichtung |
Die in der Tabelle ausgewiesene Temperaturerhöhung gilt für sonnige Tage im Hochsommer in Mitteleuropa unter realen Bedingungen mit teils bedecktem Himmel. An rein sonnigen Tagen liegt der Solarbeitrag deutlich höher, an trüben oder regnerischen Tagen entsprechend niedriger. Über die gesamte Saison gemittelt liefert ein korrekt ausgelegter Sunny-Flex-Absorber zwischen 300 und 600 Kilowattstunden Wärme pro Quadratmeter — bei einem 25-Quadratmeter-Absorber sind das 7.500 bis 15.000 Kilowattstunden pro Jahr, die nicht aus Strom oder Gas zugekauft werden müssen.
Kombination Sunny Flex mit Wärmepumpe, das FKB-Optimalsystem
Sunny Flex entfaltet seine größte Wirtschaftlichkeit, wenn er als Solar-Ergänzung zu einer Inverter-Wärmepumpe geplant wird. In dieser Kombination übernimmt der Sunny Flex die kostenlose Grundlast an sonnigen Tagen und entlastet die Wärmepumpe massiv. Die Wärmepumpe springt bei Bedarf zu, morgens, an bedeckten Tagen oder in der Übergangszeit — und sichert die zuverlässige Solltemperatur im Becken. Eine intelligente Solar-Vorrangschaltung priorisiert dabei immer den kostenlosen Solarertrag und reduziert die Stromaufnahme der Wärmepumpe auf das tatsächlich nötige Minimum.
Das Ergebnis dieser Kombination ist ein Jahresstromverbrauch für die Beckenheizung von typisch 400 bis 700 Kilowattstunden bei einem mittelgroßen 50-Kubikmeter-Freibecken, ein Wert, der mit einer reinen Wärmepumpenlösung in der gleichen Komfortzone nicht erreichbar ist. In Verbindung mit einer Rolloabdeckung oder einem Coverseal sinkt der Verbrauch weiter, weil die Verdunstungsverluste über die offene Wasseroberfläche um 70 bis 90 Prozent reduziert werden. Verdunstung ist mit Abstand der größte Wärmeverlustpfad eines Freibeckens, eine Abdeckung gehört zu jeder seriösen Solarheizungsplanung dazu.
Installation und hydraulische Einbindung
Die hydraulische Einbindung des Sunny-Flex-Absorbers folgt einem klar definierten Schema: Eine Anzapfung erfolgt vor dem Filter im Druckkreislauf, eine Solar-Sekundärpumpe drückt das Beckenwasser durch den Absorber, ein motorisches Drei-Wege-Ventil oder ein Solar-Differenztemperaturregler steuert die Aktivierung. Das erwärmte Wasser wird hinter dem Filter wieder eingespeist. Wichtig ist die korrekte Dimensionierung der Solarrohre: Bei Verlegestrecken zwischen Technikraum und Dach von zehn bis dreißig Metern werden in der Regel 50-Millimeter-PVC- oder PE-Rohre verlegt — alles darunter erzeugt zu hohe Strömungsverluste.
FKB übernimmt für seine Kunden die komplette Planung inklusive Dachvermessung, Rohrwegberechnung, hydraulischer Auslegung und Regelungsintegration in die bestehende Schwimmbadsteuerung. Die Montage erfolgt durch eingespielte Zwei-Mann-Teams oder in Kooperation mit dem ortsansässigen Dachdecker, falls Sicherungstechnik oder Gerüstaufbau erforderlich werden. Für die elektrische Anbindung der Solarpumpe und des Differenztemperaturreglers gelten die FI-Schutz-Vorgaben nach DIN VDE 0100-702 für Schwimmbäder. Eine umfassende fachliche Grundlage zu allen Heizvarianten, Wärmepumpe, Gas-Heizung, Solar, Elektroheizung, finden Sie in der FKB-Übersicht Schwimmbadheizung Übersicht.
Wartung und Lebensdauer im Praxisbetrieb
Sunny-Flex-Absorber sind wartungsarm. Im jährlichen Frühjahrscheck wird die Absorberfläche kurz gereinigt — Laubreste, Pollen oder leichte Verschmutzungen werden mit klarem Wasser abgespült, aggressive Reiniger sind nicht nötig und sogar schädlich für die EPDM-Oberfläche. Die Rohranschlüsse und Mastic-Klebenähte werden alle zwei bis drei Jahre auf Festigkeit kontrolliert. Bei größeren Anlagen empfiehlt FKB einen jährlichen Funktionstest mit Vergleich der Solarleistung zu Referenzwerten, eine Abweichung von mehr als zwanzig Prozent gegenüber dem Vorjahr ist ein Hinweis auf Verschmutzung, eine undichte Stelle oder einen defekten Differenztemperaturregler.
Die Lebensdauer eines fachgerecht verlegten Sunny-Flex-Absorbers liegt bei zwölf bis fünfzehn Jahren, entsprechend der erprobten Standzeit hochwertiger EPDM-Premium-Mischungen unter mitteleuropäischen UV-Bedingungen. Die Investitionskosten für eine Komplettanlage inklusive Montage liegen je nach Beckengröße und Dachsituation typisch zwischen 5.000 und 9.000 Euro. Bei jährlichen Solarerträgen zwischen 7.500 und 15.000 Kilowattstunden amortisiert sich die Anlage gegenüber einer reinen Elektroheizung in zwei bis vier Saisons, gegenüber einer Wärmepumpe in vier bis sieben Saisons — abhängig vom Stromtarif.
Wann Sunny Flex die richtige Wahl ist, und wann nicht
Sunny Flex ist die wirtschaftlich beste Lösung für Freibecken mit verfügbarer Dach- oder Flachfläche in sonniger Lage, idealerweise mit Süd- oder Südwest-Ausrichtung. Auch ältere Bestandsgebäude mit nicht-statisch belastbaren Dachstrukturen lassen sich oft mit Sunny Flex realisieren, weil EPDM-Bahnen mit nur 4 bis 8 Kilogramm pro Quadratmeter deutlich leichter sind als Verglaste Flachkollektoren oder Vakuumröhren. Für Hallenbäder oder ganzjährig genutzte beheizte Becken ist Sunny Flex hingegen nur als Ergänzung sinnvoll, als alleinige Heizquelle reicht ein unverglaster Absorber im Winter nicht aus. Hier empfiehlt FKB primär eine Inverter-Wärmepumpe als Hauptheizung; Details zur Auslegung finden Sie in unserem Beitrag zur Absorbersolaranlage Übersicht.
Bei FKB beraten wir Sie persönlich zur Frage, ob Sunny Flex für Ihr Becken die wirtschaftlichste Lösung ist. Wir berechnen Ihre Absorberfläche, prüfen die Dachsituation, kalkulieren den Solarertrag für Ihren Standort und stimmen die hydraulische Einbindung mit Ihrer bestehenden oder geplanten Schwimmbadtechnik ab. Die Beratung erfolgt entweder im Showroom in Weinböhla oder als Vor-Ort-Termin bei Ihnen — gerne auch in Kombination mit einer Wärmepumpen-Planung, einer Beckenüberdachung oder einer kompletten Sanierung Ihres bestehenden Pools.
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Fragen & Antworten: Sunnyflex
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Was findet man in der Kategorie Sunnyflex ?
In der Kategorie Sunnyflex finden Sie passende Produkte und Zubehör für den jeweiligen Einsatzbereich. Flexible Poolheizung für jedes Dach. -
In welchen Größen sind Sunnyflex verfügbar?
In verschiedenen Standardgrößen und auf Anfrage auch als Sondermaß. Die genauen Abmessungen finden Sie in den jeweiligen Produktdetails. -
Welche Vorteile bietet Sunnyflex ?
Der Nutzen von Sunnyflex liegt vor allem darin, eine passende Lösung für Einsatzbereich, Technik und vorhandene Anlage auswählen zu können. So lassen sich Funktion, Bedienkomfort und langfristige Zuverlässigkeit verbessern. -
Welche Vorteile bietet Sunnyflex?
Die Vorteile auf einen Blick: Geringer Strömungswiderstand (halber Weg) dadurch optimaler Wirkungsgrad Hochwertiges EPDM ist extrem UV- und witterungsbeständig Größtmögliche aktive Oberfläche durch.