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Rechteckbecken ASCONA: Kunststoff-Raster-Becken mit Folienauskleidung
Das Rechteckbecken ASCONA ist ein klassisches Segmentbecken-System aus Recycling-Polyethylen (PE). Es besteht aus 50 cm breiten Raster-Elementen mit etwa 16 kg Einzelgewicht und einer Elementhöhe von 1,50 m. Die Elemente werden in U-Profilen auf eine bauseits vorbereitete Betonplatte gestellt, miteinander verschraubt und nach dem Abdichten mit einer 0,8 mm starken blauen Folienauskleidung wasserdicht versiegelt. Das Konstruktionsprinzip kombiniert die niedrigen Material- und Logistikkosten eines Leichtbau-Beckens mit der Stabilität und Maßflexibilität einer Magerbeton-Hinterfüllung.
ASCONA spricht Bauherren an, die ein einfach geometrisches Rechteckbecken mittlerer bis größerer Bauart wünschen und dabei keine komplexen Form- oder Stufen-Sonderwünsche haben. Die typischen ASCONA-Abmessungen liegen zwischen 3,0 × 6,0 m und 5,0 × 12,0 m bei der Standardhöhe von 1,50 m. Sondergrößen sind durch Element-Variation in 50-cm-Schritten möglich, ohne dass an der Grundkonstruktion etwas geändert werden muss. Für Architekten ist das ein Vorteil: die Beckengröße passt sich an die vorhandene Grundstücksgeometrie an, nicht umgekehrt.
Im FKB-Sortiment liegt ASCONA zwischen dem hochwertigeren Polypropylen-Pool (PP-H aus geschweißten Platten) und dem klassischen Stahlwandbecken. Es ist deutlich preisgünstiger als ein PP-Pool, weil die Raster-Elemente günstig hergestellt und transportiert werden können. Es ist gleichzeitig stabiler und langlebiger als ein reines Stahlwandbecken, weil die Magerbeton-Hinterfüllung der Wand eine massive Auflage gibt und thermische Spannungen in der Folie nicht direkt auf die Tragstruktur einwirken.
Diese Seite beschreibt den Aufbau des ASCONA-Systems, die FKB-Empfehlungen zu Vorbereitung, Einbau und Wasseraufbereitung sowie die typischen Pflege- und Wartungsintervalle über die Nutzungsdauer.
Aufbau und Konstruktion der ASCONA-Raster-Elemente
Jedes Raster-Element ist ein gerippter PE-Block mit 50 cm Breite, etwa 4 cm Wandstärke und 1,50 m Höhe. Das Gewicht von 16 kg ist so gewählt, dass die Elemente ohne Hebezeug von zwei Personen gehandhabt werden können. An den senkrechten Stoßkanten greifen die Elemente in Nut-und-Feder-Geometrie ineinander, sodass zwischen den Segmenten keine Spalten entstehen. Die obere und untere Aufnahme erfolgt über umlaufende, feuerverzinkte Stahl-U-Profile, die mit dem Bodenanker und der späteren Pflasterfläche bündig abschließen.
An den Ecken und an längeren geraden Wand-Strecken sind massive, feuerverzinkte Eck- und Seitenstützen vorgesehen. Diese Stützen werden in das untere U-Profil eingehängt und im oberen Bereich mit der Beckenkrone verschraubt, sodass die Wand auch ohne Hinterfüllung kurzzeitig formstabil steht. Im fertigen Zustand wirkt das System statisch wie eine versteifte PE-Schale, die durch den umlaufenden Magerbeton-Mantel zusätzlich gegen seitliche Erddruck-Lasten gesichert ist.
Für die Einbauteile, also Einlaufdüsen, Skimmer, Unterwasserscheinwerfer und Bodenablaufgitter, bietet das ASCONA-Werk Elemente mit vorgearbeiteten Ausschnittsöffnungen an. Diese vorbereiteten Segmente werden an den jeweiligen Wandpositionen eingesetzt und ersetzen das jeweilige Standard-Element. So entfallen das maßgenaue Sägen vor Ort und der damit verbundene Risiko-Schritt: nachträglich geschnittene Öffnungen in PE-Wänden lassen sich nur schwer wieder dicht verschließen, wenn die Maßzahlen nicht stimmen.
Den oberen Beckenabschluss bildet ein zweites U-Profil, das die Einhängenut für die Folienauskleidung trägt. Hier wird der Foliensack mit dem oberen Rand verklemmt und so gespannt, dass keine Falten auf der senkrechten Wand entstehen. Bei FKB führen wir den Einhängevorgang grundsätzlich bei Außentemperaturen oberhalb von 15 Grad durch, weil sich die PVC-Folie warm besser dehnen lässt und die Endspannung sauber einstellt.
Bodenplatte, Magerbeton und Bauablauf
Die ASCONA-Konstruktion setzt eine plane Stahlbeton-Bodenplatte voraus, die bauseits erstellt wird. FKB empfiehlt eine Plattendicke von mindestens 20 cm bei normalem Baugrund und 25 bis 30 cm bei lehmigem oder torfigem Untergrund. Eine Bewehrung mit Mattenstahl Q188 ist Standard, bei größeren Becken (Längen über 9 m) verwenden wir Q257 mit zusätzlicher Randbewehrung in Kreuzrichtung. Die Bodenplatte muss in Waage gegossen werden, weil die unteren U-Profile auf wenige Millimeter genau aufliegen müssen, damit der Foliensack im Schluss keine Spannungsverteilung-Probleme bekommt.
Nach dem Aufbau der Raster-Wand und vor dem Einlegen der Folie wird der umlaufende Magerbeton-Mantel hergestellt. Bei FKB arbeiten wir mit einem Magerbeton der Festigkeitsklasse C8/10 in einer Stärke von 20 bis 25 cm rund um das Becken. Die Verfüllung erfolgt lagenweise in maximal 50-cm-Hüben, dabei wird das Becken parallel mit Wasser bis zur jeweiligen Hinterfüllungs-Höhe befüllt, sodass der Innendruck den Außendruck ausgleicht und die PE-Wand nicht nach innen ausbaucht.
Die Gesamt-Bauzeit eines ASCONA-Beckens liegt nach FKB-Erfahrung typischerweise bei 4 bis 6 Wochen ab fertiger Bodenplatte. Davon entfallen rund 3 bis 5 Tage auf das Setzen der Raster-Elemente und Stützen, 2 bis 3 Tage auf die Folieninstallation und der Rest auf die schrittweise Hinterfüllung und die Anschluss-Arbeiten an Technik und Beckenrand. Die Witterungsabhängigkeit ist mittel: Bei Dauerregen pausieren wir den Folieneinhang, weil sich Feuchtigkeit zwischen Vlies und Folie nicht mehr austrocknen lässt, was später zu sichtbarem Schimmel hinter der Folie führen könnte.
Folie, Vlies und Wasserführung
Schwimmbadinnenhülle
Standard ist eine 0,8 mm starke blaue PVC-Innenhülle, die im Lieferumfang enthalten ist. Auf Wunsch sind 1,0 mm und 1,5 mm Stärken verfügbar, ebenso Farbvarianten in Hellblau, Sand, Mosaik-Druck und Steingrau. Die Folie wird als gefertigter Sack geliefert und am Beckenrand in das obere U-Profil eingehängt.
Vlies-Unterlage
Zwischen Beton-Bodenplatte und Folie kommt eine allseitige Vlies-Unterlage von 300 bis 500 g/m². Sie schützt die Folie vor Punktbelastungen aus der Bodenplatte, kompensiert kleine Unebenheiten und bremst die Wärmeableitung in den Boden. Vlies und Folie werden gemeinsam geliefert und sind aufeinander abgestimmt.
Die Folienauskleidung übernimmt die alleinige Wasserdichtungs-Aufgabe. Die PE-Raster-Wand ist konstruktiv nicht wasserdicht, das ist im System bewusst so vorgesehen, weil die Folie sich bei Bedarf nach 12 bis 18 Jahren tauschen lässt, ohne dass die Tragstruktur angetastet werden muss. Bei FKB rechnen wir mit einer durchschnittlichen Folienlebensdauer von 12 bis 15 Jahren für die 0,8-mm-Standardausführung, 15 bis 20 Jahren für die 1,5-mm-Premium-Ausführung. Der Folientausch dauert etwa 2 bis 3 Werktage und kostet je nach Beckengröße einen Bruchteil eines Neubaus.
Die Einbauteile (Skimmer, Einlaufdüsen, Bodenablauf, Scheinwerfer) werden über vormontierte Flanschringe mit der Folie verschraubt. Wichtig: die Flansche müssen mit dem korrekten Drehmoment angezogen werden. Bei FKB nutzen wir kalibrierte Drehmomentschlüssel, weil zu fest angezogene Schrauben den Folienflansch verformen und im Lauf der Jahre an der Dichtung undicht werden lassen können. Diese Disziplin ist einer der häufigsten Unterschiede zwischen einem 20-Jahre-Becken und einem 8-Jahre-Becken.
Praxis-Empfehlungen aus dem FKB-Service
Aus den Service-Daten der vergangenen Jahre lassen sich für ASCONA-Becken einige verlässliche Empfehlungen ableiten. Erstens: Die Wasseraufbereitung sollte mit ausreichend Reserve dimensioniert sein. Bei einem 4 × 8 × 1,5 m Becken (rund 48 m³ Wasservolumen) empfehlen wir eine Filterpumpe mit 8 bis 10 m³/h Leistung, einen Sandfilterkessel mit mindestens 600 mm Innendurchmesser und eine pH- und Chlor-Dosierung mit Schwellwert-geregelter Sonde. Wer am Aufbereitungsbudget spart, bekommt im Lauf der Jahre Algen-Probleme und Folien-Verfärbungen an den Spritzschatten unter den Einlaufdüsen.
Zweitens: Die Beckenkrone (also der obere Rand mit der Folienklemmung) braucht jährliche Aufmerksamkeit. Die UV-Belastung beansprucht die obere 5 bis 10 cm der Folie stärker als die getauchten Bereiche, hier sehen wir nach 8 bis 10 Jahren oft erste Material-Veränderungen. Eine konsequente Pflege mit pH-stabilem Wasser (zwischen 7,0 und 7,4) und freiem Chlor zwischen 0,3 und 0,6 mg/l verlangsamt diesen Prozess deutlich. Wer dauerhaft mit hohem freien Chlor über 1,0 mg/l fährt, beschleunigt den Folien-Verschleiß.
Drittens: Der Wintereinwinterung kommt bei ASCONA besondere Bedeutung zu. Das Becken kann nicht entleert werden, weil die PE-Raster-Wand ohne Wasserlast und Hinterfüllungs-Druck nicht standsicher ist. Stattdessen wird das Wasser etwa 20 bis 30 cm unter die Skimmer-Öffnung abgesenkt, die Leitungen ausgeblasen und mit Schwimmkörpern (Eisdruckpolster) das Einfrier-Volumen aufgenommen. Bei sorgfältiger Einwinterung erreicht ASCONA die volle erwartete Beckenlebensdauer von 25 bis 35 Jahren, bei schludriger Einwinterung sind nach 10 bis 12 Jahren oft kostspielige Folienschäden zu reparieren.
Fragen & Antworten: Rechteckbecken ASCONA
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Was findet man in der Kategorie Rechteckbecken ASCONA?
In der Kategorie Rechteckbecken ASCONA finden Sie passende Produkte und Zubehör für den jeweiligen Einsatzbereich. ASCONA Rechteckbecken: Stabil, modular, mit Recycling-PE & Innenhülle. -
Wie erhalte ich eine Beratung zu Rechteckbecken ASCONA?
Telefonisch, per WhatsApp oder per E-Mail. FKB berät Sie individuell zu Ihren Anforderungen und erstellt ein unverbindliches Angebot. -
Welche Vorteile bietet Rechteckbecken ASCONA?
Der Nutzen von Rechteckbecken ASCONA liegt vor allem darin, eine passende Lösung für Einsatzbereich, Technik und vorhandene Anlage auswählen zu können. So lassen sich Funktion, Bedienkomfort und langfristige Zuverlässigkeit verbessern. -
Welche Beleuchtung ist bei Rechteckbecken ASCONA verfügbar?
FKB-Einbauteile wie Einlaufdüsen, Unterwasserscheinwerfer und Skimmer stehen Elemente mit vorgearbeiteten Ausschnittsöffnungen zur Verfügung.