dinotec AquaTouch+ Systemsteuerung – Mess-Regel-Dosieranlage Erweiterungsmodul 3. Becken
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AquaTouch⁺ – Professionelle Mess-, Regel- und Dosieranlage für anspruchsvolle Bäder
Schwimmmeister, Hotelbetreiber und kommunale Badebetriebe stehen vor der täglichen Herausforderung, Wasserqualität zuverlässig und normkonform zu gewährleisten – oft über mehrere Becken hinweg. Der AquaTouch⁺ von dinotec wurde genau für diese Anforderungen entwickelt: als modernes, frei skalierbares Mess-, Regel- und Dosiersystem, das bis zu drei Beckenkreisläufe in einer einzigen Steuerung vereint.
Basierend auf modernster Bustechnologie kombiniert der AquaTouch⁺ zuverlässige Messtechnik mit intuitiver Bedienung über ein großformatiges Farbdisplay. Das System wurde gemeinsam mit Profi-Anwendern aus der Schwimmbadbranche entwickelt und ist exakt auf die Workflows von Schwimmmeistern, Anlagenbauern und Wassertechnikern zugeschnitten.
Vorteile des AquaTouch⁺
- Bis zu 3 Beckenkreisläufe: Mit nur einer Steuerung mehrere Becken gleichzeitig überwachen und regeln – ohne zusätzliche Einzelgeräte.
- Frei skalierbar: Zusätzliche Funktionseinheiten werden einfach als Modul ergänzt und am Feldbus angeschlossen. Das System wächst mit Ihren Anforderungen.
- Intuitive Bedienung: Der großformatige Farb-Touchscreen bietet logische Menüstrukturen, in denen alle Prozesse und Parameter anschaulich dargestellt werden.
- Umfassende Messtechnik: Misst und regelt je nach Konfiguration pH, freies Chlor, Gesamtchlor, Poolcare (Aktivsauerstoff), Brom, Redox-Spannung, Leitfähigkeit und Temperatur.
- Potentiostatische Messtechnik: Die hochwertige 3-Elektroden-Messung (Potentiostaten-Prinzip) gewährleistet höchste Nullpunkt- und Messwertstabilität für präzise und zuverlässige Ergebnisse.
- Automatische Elektroden-Reinigung (AER): Die innovative AER-Funktion reinigt die potentiostatischen Messsonden kontinuierlich und reduziert so Wartungsaufwand und Ausfallzeiten.
- dinoVISION-Schnittstelle: Nahtlose Integration in übergeordnete Gebäudeleittechnik oder Visualisierungssysteme.
- Zukunftssicher: Flexible Bustechnologie ermöglicht schnelle Erweiterungen und Anpassungen ohne aufwändige Neuverkabelung.
Anwendung und Einsatzbereiche
Der AquaTouch⁺ wurde für den professionellen Einsatz konzipiert und ist die richtige Wahl überall dort, wo der Wasserqualität eine besondere Bedeutung zukommt. Typische Einsatzbereiche sind kommunale Frei- und Hallenbäder, Hotel-Wellnessanlagen, Therapiebecken, Erlebnisbäder und Schwimmbäder mit mehreren Becken und unterschiedlichen Wasserparametern.
In öffentlichen Bädern, in denen die Einhaltung der DIN 19643 vorgeschrieben ist, bietet der AquaTouch⁺ die notwendige Messgenauigkeit und Dokumentation. Durch die modulare Architektur lässt sich die Konfiguration exakt auf die jeweiligen Becken abstimmen: Ein Sportbecken mit freier Chlormessung, ein Therapiebecken mit Brommessung und ein Kinderbecken mit Poolcare-Steuerung können parallel aus einem System betrieben werden.
Der integrierte ECO-Modus nach DIN 19643-1:2012-11 ermöglicht es, die Betriebskosten erheblich zu senken, ohne dabei Kompromisse bei der Wasserqualität einzugehen. Sind die Hygieneparameter über einen bestimmten Zeitraum erfüllt, signalisiert das System, dass Umwälzung und Wasserpflegemitteldosierung reduziert werden können. Dies gilt besonders für den Nachtbetrieb und Zeiten mit geringerer Badegastbelastung.
Für die Dosierung bietet der AquaTouch⁺ flexible Optionen: Die Schlauchdosierpumpe dinodos START LEVEL BUS mit permanenter Niveaumessung für kleine bis mittlere Fördermengen, die dinodos START mit Schrittmotor bis 14 l/h für robuste Dauerbetriebe, oder die hochleistungs-Membrandosierpumpen dinodos H221/H226 für große Anlagen bis 210 l/h.
Die Erweiterung auf zwei oder drei Beckenkreisläufe erfolgt über separat erhältliche Erweiterungsmodule, die einfach in die bestehende Steuerung integriert werden. Die benötigte Messtechnik (Elektroden, Faserfilter, Messzellen) wird als Zubehör je nach Anwendung individuell konfiguriert.
Technische Daten
| Merkmale | Wert |
|---|---|
| Beckenkreisläufe | 1 bis 3 (erweiterbar) |
| Messparameter | pH, freies Chlor, Gesamtchlor, Poolcare, Brom, Redox, Leitfähigkeit, Temperatur |
| Messtechnik | Potentiostatische 3-Elektroden-Messung mit hochster Stabilität |
| Messzellen | universal fm 5/3 oder universal fm 4/2 – beide mit Durchflusskompensation und Automatischer Elektroden-Reinigung (AER) |
| Messbereich Chlor | 0,01 – 4,00 ppm |
| Messbereich pH | 0 – 14 pH |
| Messbereich Redox | 0 – 1000 mV |
| Messbereich Temperatur | 0 – 60 °C |
| Automatische Elektroden-Reinigung | AER – Kontinuierliche Sensorreinigung für reduzierte Wartung |
| ECO-Modus | Nach DIN 19643-1:2012-11, Zwangssteuerung oder über Zeitschaltuhr |
| Kanisterfüllstandsmessung | Optional über CLM-Modul oder dinodos START LEVEL BUS |
| Dosiertechnik | Flexible Optionen: dinodos START LEVEL BUS (mit Niveaumessung), dinodos START bis 14 l/h, dinodos H221/H226 bis 210 l/h, oder Chlorgasregelung Servodos ergo |
| Technologie | Moderne Bustechnologie (Feldbus) |
| Display | Großformatiger Farb-Touchscreen 7 Zoll (640 x 480 Pixel) |
| Schnittstelle | dinoVISION für Gebäudeleittechnik; Ethernet für Modbus TCP, EIB/KNX, P24-Protokoll |
| Datenlogger | 1 Jahr Speicherung aller Messwerte und Meldungen |
| Einsatzbereich | Öffentliche Bäder, Hotels, Kommunen, Therapieeinrichtungen |
Lieferumfang
- AquaTouch⁺ Systemsteuerung für 1 Beckenkreislauf
- Farb-Touchscreen mit intuitiver Menüführung
- dinoVISION Schnittstelle
- Montagematerial und Zubehör
- Bedienungsanleitung
Rüsten Sie Ihre Badeanlage mit dem AquaTouch⁺ auf und profitieren Sie von professioneller Wasseraufbereitung aus einer Hand – flexibel, skalierbar und entwickelt für die Praxis.
Fragen & Antworten zu dinotec AquaTouch+ Systemsteuerung – Mess-Regel-Dosieranlage
-
Ist die dinotec AquaTouch+ Systemsteuerung für den Einsatz in privaten Außenpools mit saisonaler Nutzung im mitteleuropäischen Klima geeignet?
Ja, die AquaTouch+ Systemsteuerung kann auch in privaten Außenpools mit saisonaler Nutzung eingesetzt werden. Bei der Überwinterung im Außenbereich sollte die Anlage jedoch fachgerecht außer Betrieb genommen und vor Frost geschützt werden, um Schäden an Sensorik und Elektronik zu vermeiden. -
Für welche Beckengrößen und wie viele Becken ist die dinotec AquaTouch+ geeignet?
Die AquaTouch+ kann bis zu drei getrennte Beckenkreisläufe gleichzeitig steuern und ist damit für Mehrbeckenanlagen geeignet. Die konkrete Beckengröße ist nicht begrenzt, solange die angeschlossene Dosiertechnik und Sensorik für das jeweilige Wasservolumen ausgelegt sind. -
Kann die AquaTouch+ Systemsteuerung mit bestehenden Filteranlagen und Pumpen nachgerüstet werden?
Ja, die Systemsteuerung ist für die Nachrüstung an bestehende Filteranlagen und Umwälzpumpen konzipiert. Voraussetzung ist, dass die vorhandenen Komponenten über geeignete Schnittstellen und Anschlüsse verfügen, damit die Regelung und Dosierung korrekt integriert werden kann. -
Ist die dinotec AquaTouch+ Mess- und Dosieranlage für Schwimmbecken mit PP-Becken oder Edelstahlpool geeignet?
Ja, die AquaTouch+ ist grundsätzlich für PP-Becken und Edelstahlpool geeignet. Wichtig ist, dass die eingesetzten Sensoren und Dosierpumpen mit dem jeweiligen Beckenmaterial kompatibel sind und die Wasserwerte entsprechend angepasst werden. -
Wie verhält sich die AquaTouch+ Anlage bei hartem Leitungswasser, wie es in vielen Regionen im DACH-Raum vorkommt?
Die AquaTouch+ kann auch bei hartem Leitungswasser eingesetzt werden. Es empfiehlt sich jedoch, die Sensoren regelmäßig zu kontrollieren und zu reinigen, da Kalkablagerungen die Messgenauigkeit beeinträchtigen können. Eine regelmäßige Wartung erhöht die Betriebssicherheit. -
Welche Wasserpflegeprodukte und Dosiersysteme lassen sich mit der AquaTouch+ steuern?
Die AquaTouch+ ist für die Steuerung von Dosiersystemen für Chlor, pH-Regulierung und Flockungsmittel ausgelegt. Sie kann mit marktüblichen Dosierpumpen und Behältern kombiniert werden, sofern diese über passende elektrische Schnittstellen verfügen. -
Kann die AquaTouch+ für Salzwasserpools oder bei Einsatz von Salzelektrolyseanlagen verwendet werden?
Die AquaTouch+ kann zur Steuerung von Salzelektrolyseanlagen eingesetzt werden, sofern die Sensorik und die Dosiertechnik für die jeweiligen Salzgehalte (3–4 g/l bei Elektrolyse) geeignet sind. Es ist darauf zu achten, dass keine Komponenten aus V4A oder Edelstahl für den direkten Kontakt mit Salzwasser verwendet werden. -
Wie aufwendig ist die Erstinbetriebnahme und Kalibrierung der AquaTouch+ im Vergleich zu einfachen Dosierpumpen?
Die Erstinbetriebnahme und Kalibrierung der AquaTouch+ ist komplexer als bei einfachen Dosierpumpen, da mehrere Parameter und Sensoren einzurichten sind. Die Bedienung erfolgt jedoch über ein intuitives Farbdisplay, das Schritt für Schritt durch die Konfiguration führt. -
Gibt es Anwendungen, für die die AquaTouch+ Systemsteuerung nicht geeignet ist?
Die AquaTouch+ ist nicht für Kleinstpools, Whirlpools oder Becken ohne Umwälztechnik geeignet. Auch bei Becken mit sehr speziellen Wasseraufbereitungsverfahren, die außerhalb der gängigen Chlor- oder pH-Regulierung liegen, kann die Anwendung eingeschränkt sein. -
Welche typischen Fehlerquellen sollten bei der Installation der AquaTouch+ vermieden werden?
Ein häufiger Fehler ist die falsche Platzierung oder unzureichende Wartung der Sensoren, was zu Messfehlern führen kann. Zudem sollten alle elektrischen Anschlüsse fachgerecht installiert und die Systemparameter exakt auf die jeweilige Pooltechnik abgestimmt werden.
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dinotec GmbH
Water & Pool Technology
Philipp-Reis-Str. 28
61130 Nidderau
www.dinotec.de
Sicherheitstechnische Angaben in der Bedienungsanleitung und Anleitungsblättern, die dem Schwimmbecken beigefügt sind.
Vor dem Bau und der Benutzung des Schwimmbeckens müssen sämtliche Informationen in der Betriebsanleitung sorgfältig gelesen und verstanden werden. Warnhinweise, Anleitungen und Sicherheitsrichtlinien umfassen einige allgemeine Risiken in Bezug auf Freizeitbeschäftigung im Wasser, sie können jedoch nicht sämtliche Risiken und Gefährdungen in allen Fällen behandeln. Bei jeglicher Aktivität im Wasser wird Vorsicht, gesunder Menschenverstand und gutes Urteilsvermögen walten gelassen. Diese Angaben und Anleitungen müssen für die spätere Nutzung aufbewahrt werden.
Sicherheit von Nichtschwimmern:
• Es ist jederzeit eine ständige, aktive und wachsame Beaufsichtigung schwacher Schwimmer und Nichtschwimmer durch eine sachkundige erwachsene Aufsichtsperson erforderlich (es wird daran erinnert, dass das größte Risiko des Ertrinkens bei Kindern unter 5 Jahren besteht).
• Es wird eine sachkundige erwachsene Person bestimmt, die das Becken überwacht, wenn es benutzt wird.
• Schwache Schwimmer oder Nichtschwimmer sollten persönliche Schutzausrüstung tragen, wenn sie ins Schwimmbecken gehen.
• Wenn das Schwimmbecken nicht benutzt oder überwacht wird, werden sämtliche Spielsachen aus dem Schwimmbecken und seiner Umgebung entfernt, um zu verhindern, dass Kinder davon angezogen werden.
Sicherheitsvorrichtungen:
• Es wird empfohlen, eine Absperrung zu errichten (und sämtliche Türen und Fenster zu sichern, sofern zutreffend), um unberechtigten Zutritt zum Schwimmbecken zu vermeiden.
• Absperrungen, Beckenabdeckungen, Alarmanlagen oder ähnliche Sicherheitsvorrichtungen sind sinnvolle Hilfsmittel, ersetzen jedoch keine ständige und sachkundige Überwachung durch erwachsene Personen.
Sicherheitsausrüstung:
• Es wird empfohlen, Rettungsausrüstung (z. B. einen Rettungsring, Sanikasten) in der Nähe des Beckensaufzubewahren.
• Ein funktionierendes Telefon und eine Liste von Notrufnummern werden in der Nähe des Schwimmbeckens aufbewahrt.
Sichere Nutzung des Schwimmbeckens:
• Sämtliche Nutzer, insbesondere Kinder, werden dazu ermuntert, schwimmen zu lernen.
• Jeder der ein Schwimmbecken benutzt soll Erste Hilfe Maßnahmen (Herz-Lungen-Wiederbelebung) erlernen und diese Kenntnisse regelmäßig auffrischen. Das kann bei einem Notfall einen lebensrettenden Unterschied ausmachen.
• Sämtliche Beckenbenutzer, einschließlich Kinder, anweisen, was in einem Notfall zu tun ist.
• Niemals in flaches Wasser springen. Das kann zu schweren Verletzungen oder zum Tode führen.
• Das Schwimmbecken nicht benutzen, wenn man unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen, Betäubungsmitteln, Medikamenten oder anderen Substanzen steht, welche die Fähigkeit zur sicheren Nutzung des Beckens beeinträchtigen können.
• Beckenabdeckungen vor dem Betreten des Schwimmbeckens vollständig von der Wasseroberfläche entfernen, wenn sie verwendet werden.
• Die Nutzer des Schwimmbeckens werden vor durch das Wasser verbreiteten Krankheiten geschützt, indem das Wasser stets aufbereitet und hygienisch unbedenklich gehalten wird. Die Richtlinien zur Wasseraufbereitung in der Gebrauchsanleitung werden zu Rate gezogen und eingehalten.
• Chemikalien (z. B. Produkte für die Wasseraufbereitung, Reinigung oder Desinfektion) außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
• Abnehmbare Leitern sind auf einer waagerechten Fläche anzuordnen.
• Die nachstehenden nachstehenden Sicherheitszeichen müssen verwendet werden:
| Die Zeichen (in Bild B.1a und Bild B.1.b) sind an einer gut sichtbaren Stelle innerhalb von 2 m in der Nähe des Schwimmbeckens anzubringen. |
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| Es wird empfohlen, das Zeichen (in Bild B.2) an einer gut sichtbaren Stelle innerhalb von 2 m in der Nähe des Schwimmbeckens anzubringen. |
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