Nachdem die Terrasse fertig war, konnte ich mit der Beckeneinfassung beginnen. Hier verwendete ich Granitplatten mit den Maßen 40x40x3cm. Wir haben erst überlegt die Terrassenplatten über den Beckenrand zu legen, dieses gefiel uns dann aber nicht, da die Platten in 2 Schichten aufgebaut sind. Hier hätte man dann den Beton gesehen, was wirklich nicht schön aussieht.

 

Nachdem das Becken wieder rundherum begehbar war, habe ich mich schon mal an die Tiefboards für die Terrasse gemacht. Hier wurden 27 Meter Tiefboards in Magerbeton gesetzt. Zuerst musste natürlich alles ausgelotet werden, dieses haben wir mit einem Bandmaß und einer Maurerschnur gemacht.

 

Als Filteranlage kommt ein 600mm Kessel und eine Speck Pumpe mit 14m³/h gegen 0,8 bar zum Einsatz. Die Filteranlage habe ich in der 3m entfernten Garage eingebaut. Wir haben zuerst überlegt einen Technikschacht zu bauen, da dieses aber weitere Baumaßnahmen zur Folge hatte, haben wir dieses wieder verworfen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, jedes Mal zur Kontrolle bzw. zum Rückspülen des Filters in so einen Schacht zu klettern.

 

Nach dem ich den Fußboden 2 mal verspachtelt habe, das Wetter nicht besser hätte sein können, war alles vorbereitet für den Vlies- und Folieneinbau. Dieses ist das interessanteste Thema vom ganzen Poolbau. Mein Schwimmbadhändler hatte schon alles im Februar geliefert ( Winterpreise ). Zu der Lieferung gehörten 76m² Schwimmbadfolie 1,5mm Gewebeverstärkt in der Farbe hellblau.

 

Da ich unbedingt auf die Verputzerei verzichten wollte, habe ich das Becken von innen verspachtelt. Dieses sollte eigentlich in einem Durchgang geschehen, da mir dieses aber noch nicht gefiel, habe ich das Becken ein zweites mal gespachtelt. Ein paar Unebenheiten sind noch zusehen, aber ich denke, da kann ich mit leben.

 

Die letzten Tage haben wir mitdem Verfüllen verbracht. Dieses gestaltete sich schwierig, da alles mit der Schiebekarre transportiert werden musste. Wir haben alles von unserem örtlichen Fuhrunternehmer bringen lassen. Das erste mal kam dieser mit seinem LKW noch in den Garten, hier brauchten wir den Kies nur etwas weiter schaufeln, was noch recht einfach war.

 

Nachdem der Dickanstrich fast trocken war, habe ich schon mal die Noppenbahn angebracht. Diese habe ich mit Schlagnieten aus Alu / VA befestigt. Einfach ein 5mm Loch bohren, Niet reinstecken und mit einem kleinen Hammer draufschlagen. Das geht einfach und ist rationell. Hier habe ich erst die 7m lange Bahn angebracht, als ich dann die 20m lange original verpackte Bahn öffnete, stellte ich fest das diese mit den Noppen zur Beckenwand angebracht hätte werden müssen.

 

Ich hatte noch einen Eimer Hasserol Voranstrich vom Garagenbau übrig, es waren noch ca. 18 Liter im Eimer. Also habe ich erstmal angefangen zu streichen, hierzu verwendete ich einen normalen Quast wie man ihn vom Tapezieren her kennt. Der Eimer hat sogar gereicht (ist das Zeug wenigstens auch weg). Dann besorgte ich mir aus dem Baustoffhandel Dickschicht zum Spachteln.

 

Der Bodenablauf ist noch gut eingepackt, beim Gießen der Platte hätte es auch gut sein können das dieser volläuft. In die Gewinde habe ich überall Schrauben der Größe M6x20 eingeschraubt um die Gewindebuchsen zu schützen. Die Schrauben werden erst beim Verlegen der Folie bzw. Eindichten der Einbauteile wieder entfernt.

 

Wir haben lange überlegt, welches Material für die Beckenwände verwendet werden soll. Es kam nur Beton in Betracht, da dieser auch wirklich Frostsicher ist. Wir hatten zuerst Kalksandstein in Erwägung gezogen, aber schnell wieder verworfen.

 

Die Platte wurde mit Gerüstbohlen eingeschalt, diese hatte ich noch übrig vom letztjährigen Garagenbau. Beim Nivellieren stellten sich doch große Unebenheiten heraus, diese konnte man mit der Wasserwaage gar nicht feststellen. Auf die Sohle kam eine Baufolie gegen aufsteigende Feuchtigkeit, ob das nötig ist, sei dahin gestellt. Die ehemaligen Terrassensteine eigneten sich gut zum unterlegen der Baustahlmatten.

 

Damit der Bagger auf das Grundstück kam, mussten 2 Zaunfelder und ein Pfosten demontiert werden. Der Aushub sollte eigentlich gleich weggefahren werden, aber der Bagger hatte den Garten wegen des schlechten Wetters schon so umgepflügt, das der Lkw nicht mehr aufs Grundstück kam.

 
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